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MiG-23BN 696

Sie gehörte einst zum Stolz der Luftstreitkräfte der ehemaligen NVA der DDR und diente „dem zuverlässigen Schutz des Arbeiter- und Bauern-Staates“. Sie war begehrter Arbeitsplatz jedes Flugzeugtechnikers und ihre Piloten sprachen mit Respekt von ihr. Sie war eine eindrucksvolle Erscheinung am Himmel und hatte zu Beginn ihrer Einsatzzeit eine bis dahin nicht gekannte Kampfkraft.

Die Rede ist vom einstigen Jagdbomber des Typs MiG-23BN. In der ehemaligen NVA gab es dieses Kampfflugzeug nur im Jagdbombergeschwader 37 und auch das in nur geringer Stückzahl. Nach der politischen Wende in der DDR und der Auflösung der NVA wurde dieser Flugzeugtyp demilitarisiert und an Museen in aller Welt verkauft.

Der Förderverein Flugplatzmuseum Cottbus e.V. hat sich der Bewahrung und musealen Darstellung der Lausitzer Luftfahrtgeschichte verschrieben. Wie jedes Museum lebt auch dieses von seinen Ausstellungsstücken. Was liegt also näher, als sich immer wieder Gedanken über deren Qualität und Anzahl zu machen ? Eines Tages ergab sich die Möglichkeit, vom Automobilmuseum Fichtelberg die dort ausgestellte MiG-23BN mit der Bord-Nummer „696“ des ehemaligen JBG-37 der NVA für das Cottbuser Flugplatzmuseum erwerben zu können.

Seit Anfang September 2011 bereichert diese Rarität die mittlerweile stattliche Anzahl der im Außengelände aufgestellten Flugzeuge.

Allerdings hat der Zahn der Zeit – immerhin sind seit seiner Außerdienststellung über 25 Jahre vergangen - an der Lackierung und an bestimmten Baugruppen sichtbare Spuren hinterlassen. Deshalb muß das Flugzeug eine gründliche Restaurierung erhalten, um irreparable strukturelle Schäden zu verhindern. Danach wird eine Neulackierung erfolgen, damit diese MiG wieder in ihrer alten „Schönheit“ erstrahlen kann. Dabei ist völlig klar: es handelt es sich hierbei nur um eine sogenannte „ideelle Wertschöpfung“.

Wer jedoch mit echtem Herzblut für die Fliegerei und die Geschichte der Luftfahrt lebt, der versteht sehr wohl, wie einzigartig die hier gebotene Chance ist. Geht es doch nicht nur um ein sehr seltenes bzw. außergewöhnliches Kampfflugzeug russischer Bauart, sondern auch um die Bewahrung eines Stücks Lausitzer Luftfahrtgeschichte.

Mangels vorhandener finanzieller Eigenmittel entschloß sich die Cottbuser Museumsleitung, mit Hilfe eines Spendenaufrufs alle Luftfahrtbegeisterten, Technikfans und an diesem Projekt interessierten Menschen um finanzielle Unterstützung zu bitten.

Denn jeder Cent hilft, die noch notwendige Restaurierung sowie Neulackierung bezahlen zu können!

Jeder, der eine Spendenbescheinigung ausgestellt haben möchte, wendet sich bitte per eMail an das Flugplatzmuseum Cottbus unter:

Gleichzeitig bitten die Initiatoren darum, daß dieses großartige Vorhaben weitergetragen wird, um weitere Interessierte für dieses Projekt zu begeistern.

Wir danken an dieser Stelle allen sehr herzlich, die dieses Projekt mit einer Geldspende unterstützen werden!


Für freiwillige Geldspende ist folgendes Konto eingerichtet worden:
Flugplatzmuseum Cottbus e.V.
Sparkasse Spree-Neiße
IBAN: DE52 1805 0000 0190 0096 91
BIC: WELADED1CBN
Verwendungszweck: Projekt "696"

Bitte unbedingt unter Verwendungszweck wenn möglich, „gespendet von: Name“ des Spenders eintragen, damit die jeweilige Summe eindeutig dem Spender zugeordnet werden kann.
Flugplatzmuseum Cottbus e.V.          Fichtestraße 1          03046 Cottbus          Tel.: 0355 32004